Anwaltskanzlei
Immobilienrecht
 

 

   

 

 

Immobilienrecht

 

Der Erwerb einer Immobilie ist für den Durchschnittsbürger eine Entscheidung fürs Leben. Das in einer Immobilie investierte Kapital stellt im Normalfall den Großteil des im Lauf eines Lebens erworbenen Vermögens dar.

Aus diesem Grund ist es geradezu unumgänglich, dass man den Erwerb einer Immobilie (Eigentumswohnung, gebrauchte Immobilie, Neubau vom Bauträger) sehr genau bedenkt.

Im Vorfeld muss geprüft werden, ob der Erwerb der Immobilie überhaupt finanzierbar ist und ob sich die Geldanlage überhaupt als sinnvoll darstellt. Auch sollte vor Abschluss des Vertrages das Objekt einmal mit einem fachkundigen Blick gewürdigt werden. Denn insoweit stehen unsere Kooperationspartner Ihnen bei Bedarf gerne zur Verfügung.

Heutzutage weiß praktisch jeder, dass einige Verträge - insbesondere Grundstückskaufverträge - durch einen Notar beurkundet werden müssen. Der Notar als unparteiischer Träger eines öffentlichen Amtes genießt (zu Recht!) hinsichtlich seiner Fachkenntnis und seiner Vertrauenswürdigkeit ein hohes Ansehen.

Fast erscheint es so, als sei neben der Tätigkeit die Einschaltung weder möglich noch sinnvoll. Dabei wird jedoch übersehen, dass die Unparteilichkeit des Notars für den Mandanten nicht nur Vorteile hat. Der Notar berät nur über die rechtlichen Auswirkungen der Erklärungen des Mandanten. Über die wirtschaftlichen Folgen berät er nicht. Und er darf der einen Partei eine wirtschaftlich nachteilige Lösung noch nicht einmal benennen, da er damit Gefahr läuft, seine Neutralität gegenüber der anderen Partei zu verletzen.

Aus meiner beruflichen Tätigkeit sind mir einige Fälle bekannt, in denen es wünschenswert gewesen wäre, wenn ein Vertrag noch einmal kritisch im Interesse einer Partei gelesen worden wäre. Schließlich wollen Sie ja, dass Ihre Rechte gewahrt werden. Nicht zuletzt können Grundstücks- und Wohnungseigentumskaufverträge häufig durch geringfügige Änderungen so grunderwerbsteuerlich verbessert werden, dass die Anwaltskosten durch die Grunderwerbsteuerersparnis ausgeglichen werden.

Aus diesem Grund können wir nur den Rat geben, den notariellen Vertragsentwurf vor Beurkundung einmal durch Ihren Anwalt überprüfen zu lassen.

Sobald Sie Ihre Immobilie erst einmal erworben haben, stehen Sie in unablässigen Kontakt zu Ihren Nachbarn. Das ist im Normalfall störungsfrei - und genau so soll es sein!

Doch leider lassen sich auch negative Erfahrungen mit den Nachbarn nicht immer vermeiden. So kommt es unter Umständen zu unterschiedlichen Auffassungen über den angemessenen Lärmpegel und die Ruhezeiten. Oder die Gestaltung der gemeinsamen Grenze beziehungsweise der dortigen Gewächse wie Bäume oder Sträucher führt zu Ungemach auf der einen oder anderen Seite. Auch ist nicht auszuschließen, dass die Zuwegung zu Ihrem Grundstück oder dem Ihres Nachbarn einen Streit auslöst. Von Stefan Raab´s berühmten Maschendrahtzaun wollen wir gar nicht sprechen.

In all diesen Fällen sollten Sie sich einmal rechtlichen Rat einholen, um entscheiden zu können, wie Sie auf Dauer mit Ihren Nachbarn umgehen und Leben können und wollen.
 
 
 
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Rechtsanwalt Kai Breuning · Bergedorfer Schloßstraße 15 · 21029 Hamburg · Telefon 040-24882196 · eMail: post@ra-breuning.de